Das Ausbildungsangebot variiert je nach Schauspielschule und
deren Möglichkeiten.
Die Lerninhalte gliedern sich meist in zwei Teile. Im Grundstudium werden Ihnen
die Grundlagen der Schauspielerei vermittelt. Im Fach "Darstellung"
werden Sie in Improvisation, Szenenaufbau, Rollenunterricht sowie Terminologie
unterrichtet. Bei der "Sprecherziehung" kommt die Phonetik, das
richtige Atmen und der Stimmaufbau zum Tragen. Auch die entsprechende
Stimmbildung ist hier von großer Bedeutung. Neben den Sprechrollen wird von den
Schauspielern auch immer wieder Gesang und Tanz verlangt. Dies lernen die
Schauspielschüler in weiteren zwei Unterrichtsfächern. Neben den praktischen
Übungen kommt aber auch der theoretische Unterricht nicht kurz.
Theatergeschichte und Kunstwissenschaften gehören ebenfalls zur
Grundausbildung.
Meist wird nach der Grundausbildung die Absolvierung einer Zwischenprüfung
verlangt. Wird diese erfolgreich bestanden, folgt das Hauptstudium. Die Fächer
bleiben zwar hier weitestgehend erhalten, doch werden die Lerninhalte
intensiviert und gehen weiter in die Tiefe. Einige Schulen haben auch die Fächer
Englisch und Gestalten/Schminken in ihre Ausbildung mit eingeschlossen. Neben
der "normalen" Ausbildung können auch immer wieder Workshops oder
Seminare besucht werden, wo Sie sich weitere Fertigkeiten der Schauspielkunst
aneignen können. Besonders interessant können hier Casting-Trainings oder
Vorbereitungen für das Drehen vor der Kamera sein.
Die Ausbildung schließt mit einer Abschlussprüfung.